Frederick A. Wright

Bei einer unserer Besuche in die Normandie hatte wir das Glück den Veteran F. Wright zu treffen. Hier findet man einen kleinen Teil der Erinnerungen von F. Wright an die Tage der Kämpfe in der Normandie.

Sapper F. Wright wurde 1920 in Lowestoft Suffolk geboren. Vor dem Krieg arbeitete F.Wright als Helfer in einem Schlachtergeschäft. Nachdem der Krieg ausgebrochen war wurde F. Wright dem 621. Field Squadron der 7. Armoured Division (Desert Rats) zugeteilt. Dort wurde er s. f. wrightzum Fahrer eines Halftrack ausgebildet. Am Morgen des D-Day befand sich F. Wright vor der Küste von Sword Beach. "Ich war auf dem Schiff Fort Kas-Kaskia, wir gingen jedoch nicht am 6. Juni an Land sondern erst am 8. Juni". F. Wright war von diesem Zeitpunkt an den Kämpfen im Hinterland der Noramndie beteiligt. "Wir passierten Bayeux und kämpften bei Tilly-sur-Seulles ehe wir später im Gebiet um Falaise eingesetzt wurden". Im weiteren Verlauf des Krieges war F. Wright an Kämpfen in Belgien und Niederlande beteiligt bevor er den Rhein überschritt und das Kriegsende in Hamburg erlebte und die folgende Zeit in Schleswig-Holstein verbrachte. Im Juli 1946 nahm er mit seinem Halftrack an der Siegesparade in Berlin teil "Ich fuhr das führende Halftrack der Parade durch Berlin". An folgende Begebenheiten aus dem Jahr 1944 erinnert sich F. Wright noch heute. "Es war im Juli 1944, es war sehr warm, die Sonne schien und wir hatte einen strahlend blauen Himmel". F. Wright saß zu dieser Zeit auf seinem Halftrack. "Unsere Kolonne machte kurz Halt und ich saß oben auf dem Halftrack." In unmittelbarer Nähe so erzählte F.Wright befand sich ein deutschen Panzerfahrzeug "Ich konnte das Fahrzeug von uns aus sehen, es sah aus wie nach einem Angriff durch ein Jagdflugzeug, es war völlig zerstört." "Plötzlich sah ich vor dem Fahrzeug auf dem Boden etwas in der Sonne dads posterblitzen und blinken." F. Wright verlies darauf sein Fahrzeug um zu sehen was dort auf dem Boden lag. "Ich stieg von unserem Fahrzeug und machte mich auf um zu gucken was dort lag". "Schnell konnte ich eine sehr schöne Schere erkennen, ich freute mich, denn ich hatte meine Schere aus meiner "Housewife" (Nähtasche) verloren. Doch als ich näher kam bemerkte ich das ein abgetrennter Arm genau bei der Schere lag." "Mein Freund Benny kam auch zu der Stelle und sagte mir das der Arm dem Fahrer des deutschen Panzerfahrzeugs gehören müsse und diesem Soldat auch der Kopf fehlen würde." "Ich guckte darauf in das zerstörte Fahrzeug und konnte den Fahrer dort ohne Kopf sitzen sehen, armer Kerl dachte ich". F. Wright nahm die Schere an sich und ging zurück zu seinem Fahrzeug. "Ich hob die Schere auf und steckte sie in ein Taschentuch um sie später von dem Blut zu reinigen." "Unsere Kolonne fuhr bald darauf wieder weiter und ich dachte nur wer dem deutschen Soldaten wohl diese schöne Schere schenkte, seine Mutter, seine Schwester oder seine Frau? Im gleichen Augenblick dachte ich daran das seine Frau oder Mutter Gott danken konnten das sie den deutschen Mann hier nicht so sitzen sehen mussten."

Unser Dank gilt an dieser Stelle Sapper F. Wright für das tolle Gespräch, Genehmigung und Hilfe, ausserdem möchten wir uns für das beeidruckende Treffen in Arromanches bedanken.

Andenken an Sapper F. Wright in unserem D-Day Buch.

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Best wishes to Andy and Sapper F. Wright.