Operation Overlord

Operation Overlord war der Deckname der Invasion der Alliierten Streitkräfte in  Europa unter der Leitung von Dwight D. Eisenhower, W. Churchill und ihrem Staab. Zu dem Unternehmen Overlord gehörte auch die Operation Neptune, der Deckname für die direkte Landung am 6. Juni 1944. so wie eine Reihe andere Operationen in der Normandie an.

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Die Operation Neptune beschrieb dabei die Landung der Alliierten Streitkräfte in der Normandie die am 06.06.1944 an den Stränden der Calvados-Küste stattfinden sollte. Besser auch bekannt unter dem Namen D-Day. Der D-Day beinhaltete dabei Punkte w.z.B Sabotageakte, Täuschungsmanöver, Kommandounternehmen, Luftlandungen, Land-See Gefechte, die Bombardierung viele Orte und das Anlanden der Truppen an den Stränden. Die Operation Overlord dauerte vom 6. Juni 1944, dem D-Day, und endete mit der Einnahme Paris am 25. August 1944.Hintergrund der Operation war die Entlastung der roten Armee im Osten und der Eröffnung einer 2. Front. So drängte Stalin auf derKonferenz von Teheran 1943 auf die Invasion in Frankreich, was das Ergebnis zur Folge hatte das 2 Invasionen in Nordfrankreich (Overlord) und Südfrankreich (Anvil) in Planung genommen wurden. Die Invasion im Norden hatte das Ziel die größeren Städte wie Caen,Bayeux, Saint Lo und Cherbourg unter Kontrolle zu bringen. An der Invasion beteiligten sich Staaten wie Großbritannien, USA, Polen, Frankreich, Neuseeland, Kanada und viele andere Nationen. Die Deutschen hatten an der Atlantikküste den Atlantikwall errichtet, der zudieser Zeit unter der Leitung von Feldmarschall Rommel stand. Der Atlantikwall war jedoch zum Zeitpunkt der Invasion nicht auf voller Stärke angewachsen. Grund dafür war mangelndes Material, Waffen und die Bombardierung der Allierten. Dazu kam das die Deutschen eher mit einer Landung der Alliierten am Pas-de-Calais rechneten. Grund dafür war hier wiederum die Täuschungsaktion Fortitude. Sie ließ die Deutschen in dem Glauben das die Invasion der Normandie an einer anderen Stelle durchgeführt werden würde.

Am 6. Juni 1944 kam dann die stärkste Landungskräfte in der Kriegsgeschichte zum Einsatz. Die Armee setzte sich aus 6.000 Schiffen, ca.11.000 Flugzeuge, ca. 12.000 Fahrzeuge ein. Bis zum Abend sollten ca. 170.000 Mann an den Landezonen an Land gegangen sein. DieLandezonen waren unterteilt in Utah und Omaha Beach, die Landezone der Amerikaner. Gold, Landezone der Briten und Sword Beach, die Landezone der französisch-britischen Verbände. Juno Beach, Landesektor der kanadischen Verbände. Unterstützt wurden die Landungstruppen durch Fallschirmjäger die an den beiden Flanken der Invasionstruppen landen sollten um den die Zufahrtsstraßen und Gegenstöße der Deutschen zu stoppen. Gestellt wurden die Fallschirmtruppen im Westen durch die Amerikaner und im Osten durch die Briten die schon gegen Mitternacht zum 6. Juni wichtige Brücken und Straßen besetzten. Die Landungstruppen selber sollten in den frühen Morgenstunden des 6. Juni an de Stränden der Normandie landen. Der Landungsbereich bezog sich auf eine Breite von ca. 80 Kilometer zwischen Sainte-Mere-Eglise auf der Halbinsel Contentin im Westen und der Ortschaft Ouistreham im Osten.