Operation Epsom

Operation Epsom erfolgte vom 25. Juni bis zum 30. Juni und hatte das Ziel den Fluss Odon westlich von Caen zu überqueren um einen epsomBrückenkopf zu bilden durch den dann später die Einkesselung der Stadt möglich gemacht werden sollte. Die Operation wurde von ca. 60.000 kanadischen und schottischen Soldaten durchgeführt. Ca. 600 Panzer und 700 Geschütze wurden von den Alliierten für dieses Unternehmen in Stellung gebracht. Jedoch hatten die Alliierten den Nachteil das große Teile der Truppen zu dieser Zeit der Kämpfe noch fast unerfahren waren. Die Operation begann am 25. Juni 1944 mit einem schweren Artilleriebeschuss der Alliierten wodurch das Kampfgebiet und die Vororte der Stadt Caen schwer verwüstet wurden. Jedoch mussten die kanadischen und schottischen Truppen auf Luftunterstützung verzichten da die Verbände durch die schlechte Wetterlage in England nicht starten konnten. Dieses beeinträchtigte den Verlauf der Operation stark, da die Bodentruppen der Alliierten den schweren Verbänden der Waffen-SS unterlegen waren. Den alliierten Truppen verzeichneten in den ersten Tagen der Operation unter hohen Verlusten dennoch Erfolge, einige Vororte konnten genommen werden und der Brückenkopf über die Odon konnte gebildet werden. Jedoch waren die Gegenangriffe der deutschen Truppen zu stark, und so musste ein Großteil der Ortschaften und der Brückenkopf bis zum 30. Juni wieder aufgegeben werden. Die Angreifer verloren bei dieser Offensive gegen die starken und kampferprobten deutschen Einheiten ca. 4000 Männer. Nur durch die Bombenangriffe im Raum Villers-Bocage durch die Engländer am 30. Juni konnte eine Gegenoffensive die von den Deutschen für den 01. Juli geplant war verhindert werden.