Operation Cobra

Operation Cobra war eine von den Amerikanen durchgeführte Operation und verlief vom 24. Juli bis zum 4. August. Ursprünglich sollte die avranchesOperation am 21. Juli starten, verschob sich jedoch durch das schlechte Wetter. Inhalt der Operation war es aus dem Brückenkopf auszubrechen um dann in die Bretagne und zusätzlich weiter nach Osten vorzudringen. Der Entschluss für diese Operation fiel noch am selben Tag als St. Lo genommen wurde. Einen großen Erfolg der Operation wird den Bomberverbänden der Amerikaner zugesprochen. Der sollte durch 3. US Divisionen geführt werden von denen jeweils eine in Richtung Bretagne, eine in Richtung Canisy und die letzte nach Coutance durchbrechen sollte. Im Vorfeld der eigentlichen Operation ging auf einer Fläche von 5,5 Kilometern x 2,5 Kilometern ein schwerer Bombenangriff auf die deutschen Verteidiger nieder die dadurch schwere Verluste erlitten. Am ersten Tag der Operation konnten die Amerikaner einen Raumgewinn von ca. 3 Kilometern verzeichnen. In den folgenden Tagen konnten die Amerikaner durch die Unterstüzung ihrer Jagdflieger schnell vorstoßen. Zu schweren Kämpfen kam es in den Ortschaften Marigny und St. Gilles, bei denen die Amerikaner hohe Verluste erlitten. Am 28. Juli konnten sich zwei amerikanische Divisionen bei Coutance vereinigen und eine einheitliche Frontlinie bilden. Dadurch wurden die deutschen Verteidiger zum Rückzug auf breiter Front gezwungen. Am 31. Juli konnte Avranches durch die 3. amerik. Division genommen werden. Am 4. August erreichten die Amerikaner die Südküste der bretonischen Halbinsel. Teile der Amerikaner rückten durch den großen Erfolg der Operation nun auch nach Osten vor und standen bereits am 7. August vor Le Mans, tief im Rücken der deutschen Truppen in der östlichen Normandie.