Die Resistance

Die Resistance spielte im Vorfeld und in den ersten Stunden der Invasion eine wichtige Rolle, schon von 1941 an standen die Alliierten mit den resistanceGruppen der Resistance in Kontakt und wurden teilweise als reguläre Truppen behandelt. Versorgt wurden die Einheiten mit Material aus England und den USA das über Südfrankreich zu den jeweiligen Gruppen geleitet wurde. Verschieden Agenten und verschlüsselte Radiobotschaften versorgten die Resistance mit Botschaften und Befehlen. In der Nacht zum D-Day wurden die Gruppen damit beauftragt verschiedene Bahn- und Straßennetze zu zerstören, zusätzlich wurden Fernmeldenetze unbrauchbar gemacht. Diese Anschläge hatte zur Folge das Nachschubwege und Fernmeldeeinrichtungen für die Deutschen nicht mehr zum Nutzen waren und so zur Beeinträchtigung der deutschen Truppen führte. So wurden bis Mitte 1944 in Frankreich ca. 810 Lokomotiven, ca. 25 Telegrafenleitungen und ca. 485 Schienenverbindungen durch die Resistance zerstört. Die Resistance versorgte die alliierte Führung außerdem mit wichtigen Informationen zu Besatzungen und Lage deutscher Stellungen, Bewaffnung und Befestigungen die sich in der Normandie befanden anhand von Zeichnungen und Karten die von den Gruppen erstellt wurden. Am Tag der Invasion wurden landene Truppen von den Widerstandskämpfern unterstützt um sich einen Vorteil gegenüber den deutschen Truppen zu schaffen, versprengte Fallschirmeinheiten fanden sogar Schutz in den Verstecken der Resistance. Im Zuge der Invasion wurden am Morgen des 7. Juni 1944 ca. 70 bis 75 vermeidliche Resistancekämpfer im Gefängnis von Caen durch die deutsche Wehrmacht erschossen.