Batterie Mont Fleury

Die Batterie Mont Fleury liegt nur ca. einen Kilometer hinter dem Gold Beach unmittelbar nahe der Ortschaft Ver-sur-Mer. Zur Zeit der Invasion bildete mont fleury 1944 iidie Batterie neben der Batterie Le Marefontaine (zwischen Ver-sur-Mer und Crepon) und Du Pavillon (bei Crepon) die Artillerieunterstützung in diesem Küstenbereich. Die Batterie Mont Fleury befand sich westlich der Ortschaft. Das Gelände begünstigte den Standort der Batterie da die Batterie auf dem langsam ansteigendem Höhenzug errichtet wurde der sich unmittelbar hinter dem Landeabschnitt erstreckt (siehe Bild links). Die Batterie war mit vier russischen 122mm ausgerüstet worden. Während der Invasion war jedoch nur ein Geschütz in einer Kasematte des Regelbautyp H679 untergebracht worden. Die anderen Geschütze waren ca. 200 Meter von der Batterie entfernt in Stellung gebracht worden. Die Bauarbeiten der Batterie begannen zwischen März und April 1944. Zum Zeitpunkt der Invasion war die Batterie allerdings nicht vollständig fertiggestellt worden und befand sich teilweise noch im Bau. Die Batterie stellte dennoch mit ihrer Reichweite eine ernsthafte Bedrohung für die Invasionstruppen am Gold Beach da. Die alliierte Führung beschloss daher die Batterie im Vorfeld der Invasion durch Bombenangriffe zu zerstören. Ein Bunker erhielt dabei einen schweren Treffer (siehe 2. Bild links). Der Bombe gelang es dennoch nicht den Bunker mont fleury 1944 d-dayzu durchschlagen. Der Angriff verfehlte seine Wirkung und die Batterie war teilweise noch einsatzbereit, jedoch gelang es dem verbleibenem Geschütz nur drei Schüsse auf die Invasionsflotte abzugeben. Durch das schnelle Vordringen der Invasionstruppen, dem Artilleriebeschuss und den Bombenangriffen konnte die Batterie den Invasoren so keinen großen Schaden zufügen. Die D-Company der 6th. Green Howards waren damit beauftragt worden die Batterie zu nehmen. Schnell näherten sich Truppenteile der D Company der 6th. Green Howards der Batterie nachdem sie östlich des WN35 am Strand nahe Ver-sur-Mer unmittelbar an dem kleinen Bahnhäuschen bei Le Paisty Vert gelandet waren. Sergeant Stanley Hollis (siehe 3. Bild links) wurde damit beauftragt die letzten intakten Bunker der Batterie zu stürmen und zu zerstören. Auf dem Vormarsch erkannte Hollis jedoch das zwei vorgezogene Bunker eine ernsthafte Bedrohung für seine Männer darstellten. Stanley Hollis näherte sich der Batterie und stürmte von einem Gebäude mit dem Namen "Lavatory Pan Villa" aus auf die Bunker zu. Unter schwerem MG-Feuer sprang Hollis aus seiner s hollisDeckung und nahm die Bunker mit seiner MP unter Feuer. Am ersten Bunker/vorgeschobener Feuerleitstand angekommen feuerte er wieder mit seiner MP in den Leitstand und setzte diesen anschliessend mit einer Handgranate, die er durch eine Öffnung warf, ausser Gefecht. Im Bunker selber fand Hollis dann zwei tote und acht verwundete deutsche Soldaten. Nachdem er den Feuerleitstand verließ ergab sich auch der zweite Bunker ohne Gegenwehr. Für diesen Angriff und einen weiteren bei der Batterie Du Pavillon erhielt S. Hollis das einzige auf britischer Seite verliehene Victoria Cross während des D-Day. Noch heute kann man die Reste der Batterie in Ver-sur-Mer besichtigen. Längst ist die Batterie durch Neubauten die unmittelbar an die Anlage angrenzen ein Teil der Ortschaft geworden, jedoch sind die Reste der Batterie gut zu erkennen. Der Bunker der 1944 einen schweren Bombentreffer erlitt, dennoch Stand hielt, wurde im Laufe der Zeit durch einen privaten Besitzer bebaut der den Krater in der Decke als Treppenfundament nutzte. Die Unterstände der Geschütze sind teilweise ohne weiteres zu besichtigen, befinden sich allerdings auf private Ländereien. Der Bunker der durch S. Hollis gestürmt wurde ist heute leider nicht mehr zugänglich und befindet sich auf privatem Gelände hinzu kommt das der Bunker durch die den Bewuchs nur im Herbst und Frühling gut sichtbar wird. Das Gebäude von dem am frühen Morgen des 6. Juni 1944 der Angriff auf die Batterie ausging, mit dem Namen "Lavatory Pan Villa", ist heute noch zu besichtigen, befindet sich jedoch ebenfalls in privatem Besitz. 

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Bild1: Blick auf Kasematte 1 / Bild2: Blick auf die Rückseite von Kasematte 1, noch erkennbar ein schwerer Bombentreffer / Bild3: Blick auf die Vorderseite von Kasematte 2 / Bild4: Kasematte 3 / Bild5: Blick auf Kasematte 4, noch nicht im Bau / Bild6: Blick auf die Rückseite von Kasematte 1 / Bild7: Rückseite Kasematte 2 / Bild8: Kasematte 2, im Hintergrund der Gold Beach / Bild9: Kasematte 1 / Bild10: Vorderseite von Kasematte 2 / Bild11: Der Feuerleitstand, im Hintergrund die Batterie / Bild12: Blick auf den Feuerleitstand / Bild13: Blick vom Feuerleitstand auf den Gold Beach und der Landestelle der Green Howards.