Saint-Come-de-Fresne

Saint-Come-de-Fresne ist eine kleine Ortschaft die östlich von Arromanches am Gold Beach liegt. Die Ortschaft wurde hinter den lansgam stuetzpunkt arromanchesaufsteigenden Klippen von Osten her erbaut und bietet einen herrlichen Blick über den Gold Beach in östliche Richtung, und Arromanches mit den Resten des künstlichen Hafens in westliche Richtung. Der eigentliche Ort liegt etwas im Hinterland. Zur Befestigung der Ortschaft gehörte das WN39, direkt an den Klippen gelegen, und das WN40 welches etwas im Hinterland westlich von Saint-Come-de-Fresne lag. Zur Zeit der Invasion wurde von den Deutschen eine Radarstation auf den ca. dreißig Meter hohen Klippen westlich der Ortschaft auf einen Plateau errichtet. Das Plateau nahe der Ortschaft bildete dafür eine optimale Lage. Die Anlage befand sich direkt an den Klippen und bestand aus Geräten des Typ Mammut, Freya, Wassermann und Würzburg. Die Reichweite der Anlage lag bei etwa 80 Kilometer. Zusätzlich war die Anlagen mit Betonbauten, Flugabwehr- und MG-Ständen gesichert worden. Die Radaranlage sollte am D-Day jedoch nicht zum Einsatz kommen da sie in den Tagen vor dem 6. Juni durch Bombenangriffe völlig zerstört wurde. In einigen Karten tritt die Radaranlage auch als "Stützpunkt oder Strongpoint Arromanches" auf, wobei sich streiten lässt welcher Ortschaft die Radaranlage und das Gelände zugesprochen werden kann denn längst grenzen beide Ortschaften aus westlicher und östlicher Richtung an das Gelände an. St.-Come-de-Fresne und die Radaranlage konnten dann am 6. Juni 1944 durch Truppen die am Gold Beach gelandet waren noch Verlauf des Tages befreit werden. Heute erinnert in St.-Come-de-Fresne nicht mehr viel an die Kämpfe der damaligen Zeit. Zwei Kasematten lassen sich am Straßenrand der Ortschaft entdecken die zur damaligen Zeit das WN39 bildeten,  wobei eine Kasematte sich unmittelbar an den Klippen zwischen Ferienwohnungen befindet. Weitaus sehenswerter ist die ehemalige Radaranlage auf dem naheliegenden Plateau, auch wenn an die Anlage außer ein paar Betonbauten und Sockel weiter nicht mehr viel erinnert. Vor Saint-Come-de-Fresne lag in den Tagen nach der Invasion ein Teil des künstliche Hafens Mulberry der dort von den Alliierten angelegt wurde. Das Plateau und Gelände der Anlage ist heute daher eher ein Aussichtspunkt für den Besuch des Mulberry Hafens vor Arromanches. Von dort aus hat man eine wunderbare Sicht über die künstlich erschaffene Hafenanlage die sich von Arromanches bis Asnelles zieht und so ebenfalls vor Saint-Come-de-Fresne liegt und gut zu erkennen ist. Eine Vielzahl von Denkmälern und Erklärungstafeln zum künstlichen Hafen sind auf dem Plateau zu finden. Den Mittelpunkt bildet auf der Anlage dabei das Kino 360° Grad oder die Aussichtsplattform die auf einem ehemaligen Bunker errichtet wurde. Vom Parkplatz der sich auf dem Plateau befindet lässt sich auch Arromanches leicht über einen Fußweg erreichen. Der Parkplatz auf dem Plateau wird ebenfalls gerne von Wohnmobilfahrer genutzt und gilt als einer der schönsten Stellplätze der Invasionsküste. 

st come de fresnest come de fresne 2st come de fresne 3st come de fresne 4st come de fresne 5st come de fresne 8st come de fresne 7st come de fresne 9

st come de fresne 33 2st come de fresne 33 3st come de fresne 33 4st come de fresne 33 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild1 und 2: Ehemalige Anlagen der Radarstation auf dem Plateau / Bild3: Die Kirche von St.-Come-de-Fresne / Bild4: Bunker mit Kampfspuren in der Ortschaft / Bild5: Gleicher Bunker mit Blick und Schussrichtung auf den Gold Beach / Bild6: Blick vom Plateau auf Arromanches und Teile des künstlichen Hafen / Bild7: Blick vom Plateau über den Gold Beach / Bild8: Das Museum 360° / Bild9: Ortseinfahrt aus westlicher Richtung / Bild10: Blick von einem der Kasematten auf den Gold Beach / Bild11 u. Bild12: Vorderansicht und Rückansicht der Kasematte.