Ver-sur-Mer

Ver-sur-Mer ist ein Ort der direkt am Gold Beach liegt. Zwischen La Riviere, einem zu damaligen Zeiten Vorort von Ver-sur-Mer, und Asnelle-sur-Mer 2 2fand der Hauptangriff an diesem Strandabschnitt statt. Längst sind La Riviere und Ver-sur-Mer im Laufe der Jahre zu einer Ortschaft zusammengewachsen. Die Ortschaft selber wurde durch die Deutschen durch das WN33, direkt am Strand vor Ver-sur-Mer gelegen befestigt. Weiter westlich war direkt am Strand das WN35 errichtet worden. In Ver-sur-Mer, weiter im Hinterland, bildeten das WN35a und WN34 eine zusätzliche Befestigung. Batterie Mont Fleury, bestand aus einer Batterie von vier russischen 122mm Geschützen und war in der Lage den Strand vor Ver-sur-Mer unter Feuer zu nehmen. Unterstützt wurden die diese Küstenbefestigung nochmals durch die Batterie Le Marefontaine (WN32, vier tschechische 105mm Geschütze) zwischen Crepon und Ver-sur-Mer. Ein großer Teil der Batterien wurde jedoch schon durch das vorherige Artilleriefeuer der alliierten Zerstörer "Belfast" und "Orion" außer Gefecht gesetzt und leisteten nur sehr geringe Feuerunterstützung. Am Tag der Invasion landeten an diesem Strand und diesem Ort die britischen Truppen der 69. Brigade. Um 7:25Uhr gehen die ersten Truppen an Land und können sich rasch in das Hinterland kämpfen. Lediglich vor WN33 kommt es zu schweren Kämpfen. Der Bunker um WN33 war mit einer 88mm Kanone ausgestattet und fügte den britischen Truppen mehrere Ausfälle zu. Der Vormarsch und die Säuberung des Strandes liefen so gut nach Plan das es den Truppen schnell gelang in den Ortskern vorzustoßen der ca. einen Kilometer im Hinterland liegt. In diesem Bereich des Gold Beach waren eine hohen Anzahl von Soldaten der sogenannten Ost Bataillon eingesetzt die sich anschließend schnell ergaben und nur wenig Widerstand leisteten. Heute befindet sich des Museum "America Gold Museum" im Ort, außerdem ist WN33 erhalten geblieben und kann besichtigt werden. Auf dem Platz Richtung Asnelles an der D514 findet man heute Gedenkplaketten die an 2. Bataillon von Hertfordshire und dem 50. Artillerie Division gewidmet sind, außerdem ist dort ein Panzer des Typ Sexton zu besichtigen. In einer Villa in Ver-sur-Mer befindet sich eine Gedenkplakette, sie beschreibt das sich an diesem Ort das Hauptquartier des Admiral Ramsey befand, dem Befehlshaber der Marinestreitkräfte und Mitplaner der Operation Neptune. Noch heute kann man an einigen Hausmauern in Ver-sur-Mer Wegweiser erkennen die durch die britischen Truppen zur Orientierung und zum schnellen Vorkommen auf die Wände gemalt wurden.

karte 3 363 

 verver 2ver 5ver sver s 1

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild1: Die Kirche von Ver-sur-mer / Bild2: Blick auf das ehemalige Riviere mit dem Meer im Hintergrund / Bild3: Das Museum in Ver-sur-Mer / Bild4: Reste der Wegweiser an den Hausmauern von Ver-sur-Mer / Bild5 und 6: Der Strand in westliche und östliche Richtung vor Ver-sur-Mer / Blick auf WN33.