Der Atlantikwall

Ende 1941 begann die Planung für den Bau des Atlantikwalls. Er sah vor die Strände mit schweren Bunkeranlagen, Strandhindernissen und Befestigungsanlagen zu sichern um eine Invasion von alliierten Streitkräften zu verhindern.

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Die Führung der Bauarbeiten übernahm die "Organisation Todt". Zum Bau des Atlantikwalls wurden zum großen Teil Zwangsarbeiter, Bevölkerung und Wehrmachtssoldaten eigenteilt. Unter den franz. Arbeitern waren jedoch auch Resistancekämpfer. So kam es vor das Betonmischungsverhältnisse nicht korrekt gemischt wurden und die Anlagen nicht den gewünschten Widerstand aufwiesen. Bis zum Invasionstag wurden ca. 12.000 Verteidigungsanlagen errichtet. Jedoch wurden von Rommel 15.000 Anlagen gefordert, so dass der Atlantikwall an einigen Stellen noch nicht die volle Stärke besaß. Dieses galt auch für einige Teile der Normandie an denen die Invasion stattfinden sollte. Das lag daran das der Hauptausbau der Verteidigungsanlagen sich auf dem Raum Calais bezog an dem die Wehrmacht die Invasion befürchtete. In der Normandie waren zur Zeit der Invasion etwa nur die Hälfte der geplanten Anlagen umgesetzt und gebaut worden. Dennoch hatte der Landeabschnitt in der Normandie schon beachtliche Stärke erreicht durch die die Invasoren starke Verluste am Tag der Landung erlitten. Zusammen mit den Vorstrandhindernissen bildeten die Betonbunker einen stark befestigten Gürtel aus einzelnen Widerstandsnestern. In den Bunkern befanden sich leichte bis schwere Panzerabwehrgeschütze, schwere Artillerie, MG- und Granatwerferunterstände, Flammenwerfer sowie Flugabwehrgeschütze. An den Stränden kamen diese "Widerstandsnester" etwa alle 200 bis 800 Meter vor. Diese W's oder auch WN's zogen sich wie eine Perlenkette entlang der Küste und bildeten einen effektiven Verteidigungsgürtel. Die Widerstandnester waren Anlagen aus Bunkern, Unterständen usw. und mit einem Stacheldrahtzaun und Minenfeldern gesichert. Je nach Größe der Anlagen besaßen die Anlagen ca. 50 bis 200 Mann Besatzung. Zwischen den Stützpunkten oder Widerstandsnestern befanden sich Panzermauern, Panzergräben oder Minenfelder die das Überwinden des Strandes unmöglich machen sollten. Der Atlantikwall bestand also nicht eine durchgehenden Linien aus Beton, Bunkern und Mauern sondern aus vereinzelten Widerstandsnestern und Bunkeranlagen die entlang der Küste errichtet wurden und eher kleinen Forts gleich kamen und in ihrer Größe variierten. Zusätzlich zu den Widerstandnestern die den Strand sicherten gehörten kleinere Artilleriebatterien die wenige Kilometer im Hinterland lagen und ebenfalls den Strand unter Feuer nehmen konnten. Im ganzen Gebiet der Invasionsküste zwischen Cherbourg un LeHavre waren 20 schwere Küstenbatterien stationiert die jeweils aus 3 bis 5 Geschützen bestanden. Auch diese Geschütze waren ebenfalls in befestigten Bunkeranlagen untergebracht worden. Rommel setzte alles auf die Verteidigung der Strände da er fest der Meinung war das man die Alliierten nur an den Stränden schlagen könne. Dieses müsste nach seinen Angaben innerhalb der ersten 24 Stunden passieren. Sollten die Alliierten die Strände überwinden und Fuß fassen wäre die Schlacht seiner Meinung nach verloren.

 

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