Gold Beach

Gold Beach erstreckt sich von sich von dem Ort Arromanches bis hin zu dem Ort Ver-sur-Mer. Das Gelände ist bei Arromanches sehr felsig und steil, lediglich kleine Buchten wie bei Arromanches machen ein Zugang zum Meer möglich. Östlich von Arromanches  fallen die ca 30 Meter hohen Felsen dann ab und gehen in einen langen und breiten Sandstrand über, bei Ebbe hat der Strand etwa eine Breite von ca. 200 Metern. Der Strand 180px-cromwell_pursuit_tank_with_men_aboardwar mit Hindernissen aller Art unpassierbar gemacht worden. Die Deutschen hatten ihre Verteidigung am gesamten Strand in Bunkern und umgebauten Häusern untergebracht. Der Gold Beach hat etwa eine Länge von 18 Kilometern, wobei eine Landung der Truppen hier nur im Raum zwischen St.-Come-de-Fresne und Ver-sur-Mer möglich war. Der Landungsstrand war unterteilt in die vier Abschnitte How, Item, Jig und King. Die beiden letzten waren weiterhin jeweils in die Unterabschnitte Green und Red unterteilt, so dass insgesamt sechs Sektoren vorhanden waren. Die Landungstruppen setzten sich hier aus den schon aus Afrika kampferprobten 50. britischen Division zusammen mit der Aufgabe schnellst möglich Bayeux im Hinterland zu nehmen und somit eine Verbindung zwischen Caen und Bayeux herzustellen. Zusätlich sollte Arromanches genommen werden um die möglich zur Schaffung eines Tiefseehafens zu haben das für den Verlauf der Operation äußerst wichtig war. Der Landung um ca. 7:30Uhr ging wie an allen Stränden ein Bombardement von See und Luft her voraus. Dieser Angriff schaffte es jedoch nicht alle deutschen Verteidigungen außer Gefecht zu setzen. Und so stießen die Landungstruppen an ihren Flanken bei Asnelles (damals le Hamel) und Ver-sur-Mer auf heftiges Gegenfeuer der Deutschen. Was große Verluste unter der britischen Truppen verursachte. Im mittleren Bereich des Gold Beach war der Strand bedingt durch die Flut sehr schmal, so dass die Truppen schnell die schützenden Dünen erreichten und Strandpromenaden der Häuser erreichten. Allerdings kam es dazu das die Sprenghindernisse bedingt durch die Flut unter Wasser lagen und dadurch fast 20 Boote verloren gingen. Die Verteidiger schafften es sogar die Landungstruppen an den Flanken am Strand festzusetzen. Erst die planmäßige Landung der 180px-universal_carriers_on_gold_beachPanzer konnte die Verteidiger in das Hinterland zurück drängen. Hier kamen nun am Strand die Hobart''s Funnies zum Einsatz. Mit diesen umgebauten Panzern war es den Engländern möglich den Strand von Minen und Hindernissen zu räumen, wodurch noch schneller die Truppen landen konnten und der Strand passierbar war. Schnell konnte die Truppen schon gegen 10:00Uhr in das Hinterland vorrücken und sogar Arromanches noch am Abend einnehmen, in dem Tage nach der Landung der berühmte künstliche Mulberry Hafen entstand. Die Truppen vereinigten sich sogar noch am 6. Juni mit denen am Juno Beach gelandeten Truppen der Kanadier. Am Abend drangen die Briten unter geringen Wiederständen sogar bis Bayeux vor das ohne Schaden die Tage darauf in Hände der Briten fiel. Am Ende des Monats geriet der schnelle Vormarsch jedoch ins stocken da die Deutschen massiv mit schweren Panzer-Division Wiederstand leisteten und die Front ca. 25 Kilometer hinter der Küste vorerst zum erliegen kam. Die Verluste der Engländer an diesem Strand betrugen ca. 400 Mann. Ca. 85 Landungsboote gingen bei der Landung verloren. Jedoch schafften es die Briten auch fast 25.000 an Land zu bringen. Und einen Korridor von ca. 10 Kilometern tiefe zu schaffen.