Sword Beach

Sword Beach heißt der Strand an dem am 6. Juni 1944 britische Truppen in Verbindung mit französischen Truppen unter dem Kommando der 3rd British Infantry Division an Land gingen. Ursprünglich war geplant die Invasion bei Courseulles am Juno Beach enden zu lassen. Doch auf  drängen von Montgomery und Eisenhower wurde die Invasionsküste verlängert und der Sword Beach hinzugefügt. Der Landeabschnitt reichte von Lion-sur-Mer im Westen bis Ouistrham im Osten. 250px-infantry_waiting_to_move_off_27queen_white27_beachAllerdings ließen die Klippen, Riffe und Sandbänke bei Luc-sur-Mer und das stark befestigte Ouistreham nur eine Landung auf einem 4 Kilometer langen Strandabschnitt zwischen Lion-sur-Mer und Colleville zu. Aufgabe der Verbände war es schnellst möglich Caen zu erreichen und sich mit den Luftlandetruppen zu vereinigen die schon in der Nacht gelandet waren um die rechte Flanke der Invasion zu schützen. Zusätzlich lautete der Befehl sich mit den Truppen am Juno Beach zu vereinigen und so den Brückenkopf zu stärken. Die deutschen Truppen des 716. Inf.Div. sollten den Strand sichern der stark befestigt war. Im Hinterland lag die 21. Pz.Div. und Teile der 12. SS-Pz.Div. Hitlerjugend. Die Landung erfolgte dann um 7:25Uhr zwischen Lion-sur-Mer und La Breche unter hohen Verlusten denen ein Bombardement der Luftwaffe und Schiffsartillerie voraus gegangen war. Die Artillerie schaffte es jedoch an diesem Strandabschnitt nicht die Verteidigung aus Gefecht zu setzen. Das hatte zur folge das die Truppen durch das starke Feuer der Deutschen am Strand verbleiben mussten und nicht weiter vorrücken konnten. Ein großer Teil der Landungsboote ging durch die Überspülten Strandhindernisse unter. Die engen Strassen der Ortschaften erlaubten zusätzlich kein schnelles Vorkommen der Truppen. Unter schwerem Abwehrfeuer ballten sich die Truppen teilweise an den Strandabschnitten. Die DD-Panzer die auf den Stand fuhren boten der Infanterie teilweise Schutz vor dem Feuer. Jedoch verloren die Angreifer in den ersten Minuten der Invasion gleich 12 Panzer im Feuer der Deutschen. Besonders starke Verluste musste das South Lancashire-Rgt. erleiden. Es wurde dazu abgestellt die westliche Flanke zu decken. Das Regiment verlor alle ihre Panzer und musste schwere Kämpfe und Verluste der Infanterie 180px-advancing_towards_ouistrehamhinnehmen. Selbst die angelandeten Verstärkungen konnten nicht helfen so das die Kämpfe an dieser Stelle eingestellt werden mussten und die Verteidiger erst am folgendem Tag überwunden wurden. An der östlichen Flanke des Strandes konnten die Truppen sich noch am Tag der Invasion bis zur Pegasusbrücke vorkämpfen. Am Abend der Invasion hatten die Briten an diesem Abschnitt rund 29.000 Mann an Land gebracht. Die Kämpfe hatten allerdings länger gedauert als geplant. So konnten zwar die Luftlandetruppen an der Flanke erreicht werden, jedoch der Zusammenschluss mit dem benachbarten Juno Beach war nicht möglich. Auch das Vorhaben Caen noch am selben Tag zu nehmen wurde nicht erreicht, denn die Deutschen unter der Führung von Generalmajor Richter hatte eine Art Verteidigungsring um die Stadt errichtet. Ausschlaggebend für das nicht erreichen der Ziele war das Vorrücken der 21.PzDiv. und 12.SS-Pz.Div im Landungsgebiet. Die Verluste der Briten beliefen sich auf rund 800 Soldaten die am Strand ihr Leben verloren. Der Korridor den die Truppen am Ende des Tages schafften reichte von Lion-sur-Mer über Ouistreham bis Blainville-sur-Orne und Bieville-Beuville.